Dear Mr. Saunders. Dritter Brief: Chatanga
Sergej verlässt die ostdeutsche Stadt, zieht sich nach Hessen zurück und wird zu einem rätselhaften Symposium nach Sankt Petersburg eingeladen. Der dritte Brief schließt die Trilogie.
Sergej verlässt die ostdeutsche Stadt, zieht sich nach Hessen zurück und wird zu einem rätselhaften Symposium nach Sankt Petersburg eingeladen. Der dritte Brief schließt die Trilogie.
Sergej gelangt an eine Schreibakademie in Ostdeutschland. Der zweite Brief verschärft die Fragen nach sozialer Herkunft, Chancenungleichheit und den unsichtbaren Regeln des Literaturbetriebs.
Sergej, Kind slawischer Gastarbeiter, schreibt an George Saunders über Herkunft, Bildung, Sprache und die Macht der Privilegierten. Ein literarischer Hilferuf und der Auftakt einer dreiteiligen Lebensgeschichte.
Leon und Kaj fliehen gemeinsam aus dem Fabrikalltag. In einer grotesken Wüstenstadt verschwindet Leon, während Kaj in eine Welt aus Abhängigkeit, Ausbeutung und toxischer Männlichkeit gerät.
Ein junger Kameramann wird die Bilder einer Unglücksnacht nicht mehr los. Der Mikro-Roman fragt nach Erinnerung, Blick und Verantwortung: Wem gehören Bilder, Kamera und Motive?
Eine fast subjektlose Prosa über Gefangenschaft, Verschüttung und das Überleben durch Sprache. Johanne Ritters Zeichnungen führen Todesmotive und Körperlichkeit in ein eigenständiges visuelles Leben.
Fünf kurze Prosatexte zwischen Märchen und Kurzgeschichte. Surreale und kafkaeske Momente öffnen vertraute Situationen ins Unheimliche, Absurde und Komische.
Ein namenloser junger Deutscher flieht nach Kuba und begegnet Yanez, der ein idealisiertes Deutschland verehrt. Aus der Freundschaft wird ein Konflikt über Projektionen, Herkunft, Rassismus und Zugehörigkeit.
Eine Gruppe Gefangener lebt in einem Lager, in dem mittwochs erschossen wird – doch niemand weiß mehr, wann Mittwoch ist. Text und Zeichnung verdichten Gewalt, Angst und Gefühlskälte zu einer beklemmenden Parabel.
Plav arbeitet tagsüber in einer Fabrik und erschafft nachts Figuren aus Holz und Schrott. Ein dichter Roman über künstlerische Besessenheit, Fremdheit, Einsamkeit und eine eskalierende Familiengeschichte.