In einem abgeschlossenen Lager wartet eine verzweifelte Gruppe auf einen wiederkehrenden Mittwoch, an dem einer von ihnen erschossen wird. Die Gefangenen haben jedoch jedes sichere Gefühl für Zeit verloren. Aus dieser Ausgangslage entsteht eine düstere Versuchsanordnung über Macht, Aggression, Hoffnungslosigkeit und die Zerstörung menschlicher Beziehungen. Thomas Podhostniks knappe, harte Sprache und Lilli Gärtners zugleich sanfte und verstörende Zeichnungen stehen in einem spannungsvollen Verhältnis. Das grafische Buchprojekt erzählt nicht realistisch aus, sondern verdichtet die Situation zu einer Parabel über Unterwerfung, Angst und die Frage, was Menschen einander unter extremem Druck antun.